Herzlich willkommen!

Thema des Monats: „Jüdische Verbindungen und jüdische Korporierte zwischen Zionismus, deutschnationaler Motivation und umgebendem Antisemitismus“: Tagung 12. – 14. März 2021 – jetzt anmelden!

Couleurkarte der Kadinmah Wien

Mit der A. V. Kadimah in Wien begann die Geschichte der jüdischen Verbindungen, und bald schon wurden genau diese Verbindungen zu den wichtigsten trägern des noch jungen Zionismus. Hat die Gründung des Staates Israel also eine studentenhistorische Komponente? Immerhin gab es an fast allen deutschen und österreichischen Hochschulen zionistische Verbindungen.

Doch genauso gab es jüdisch-nationale Verbindungen, deren Mitgliedern als höchstes Ziel die Anerkennung als gleichberechtigte Bürger galt. Speziell sie beantworteten ab den 1890er Jahren alle antisemitischen Beleidigungen mit der forderung nach Satisfaktion – auf Säbel! All dies ist heute weitestgehend vergessen, denn der NS-Staat verfolgte diese Verbindungen radikal. Die Opfer des nationalen Sozialismus der NSDAP werden ein zweites Mal getötet, wenn ihnen die erinnerung versagt wird. Darum wird hier zur zahlreichen Teilnahme an der Konferenz zu Jüdischen Verbindungen in Heidelberg vom 12. bis 14. März 2021 aufgerufen! Die Anmeldung kann formlos erfolgen, alle sind herzlich willkommen! Weitere Informationen, auch zu anderen Forschungsthemen, immer über die Webseite des Arbeitskreises der Studentenhistoriker.

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