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Thema des Monats: Stauffenbergs studentische Mitverschwörer

Fünf Fleischerhaken, ein kahler Hinrichtungsraum: Gedenkstätte im Gefängnis Berlin-Plötzensee

Der 20. Juli ist ein ganz besonderer und gleichzeitig ein besonders schmerzhafter Tag der Erinnerung. Denn am 20. Juli 1944 mißlang der Attentatsversuch des Grafen Stauffenberg, der Hitler mit einer Bombe beseitigen wollte. 42 Attentatsversuche zuvor waren ebenfalls gescheitert. An dieser Kette von Versuchen, Recht und Ehre wiederherzustellen, war eine ganze Reihe von Corpsstudenten beteiligt, darunter Adam v. Trott zu Solz, Peter Graf Yorck v. Wartenburg, Ulrich v. Hassell, Eduard Brücklmeier und Fritz-Dietlof Graf v. der Schulenburg, die zu den Vielen gehören, die im Hinrichtungsraum des Gefängnisses Berlin-Plötzensee qualvoll, aber in größter Würde ihr Leben lassen mußten, aber auch Männer wie Wilhelm v. Flügge, Franz Böhm und Ferdinand Duckwitz. Nicht vergessen seien die vielen Korporierten aus anderen Dachverbänden, pars pro toto seien genannt: Carl Friedrich Goerdeler und Dietrich Bonhoeffer. Ihrer aller wird in vielen, ganz unterschiedlichen Beiträgen auf dieser Seite gedacht.

Besonders hervorgehoben sei das Buch „Nur eine ganz kleine Clique? Die NS-Ermittlungen nach dem 20. Juli 1944“, das Linda v. Keyserlingk-Rehbein verfaßt hat. Mit diesem Werk wird die Forschung zun den Attentaten auf Hitler und dem gesamten Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf ein neues Niveau gehoben; eine ausführliche Rezension findet sich unter den aktuellen Beiträgen.

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