Grundwissen über das Mensurwesen in Österreich

By | 10. Oktober 2012

Anfänge des Duell- und Mensurwesens in der Habsburger Monarchie ging mit der Zulassung studentischer Verbindungen einher. Im Vergleich zu Preußen und einigen mitteldeutschen Kleinstaaten, in denen ab dem Ende des 18. Jahrhunderts Toleranz zu beobachten war, ist in Österreich eine Verspätung zu beobachten, die allerdings kleiner ausfiel als zum Vergleich in Bayern.

Enorme personenkundliche Leistung; zu jedem Waffengang werden nicht nur die Paukanten, sondern auch Unparteiische, Sekundanten und Paukärzte genannt. Das ergibt tiefe Einblicke in die Personengesellschaft im Österreich des 19. Jahrhunderts.

Seewann, Harald, Das frühe Mensurwesen in (Alt-)Österreich (1860 – 1880) und das „konservative Prinzip“, Schriftenreihe des Steirischen Studentenhistoriker-Vereines, Folge 31, Graz 2011 (Selbstverlag), 180 Seiten, umfangreiche Quellensammlung in Schriftdokumenten und s/w-Abbildungen; Bestelladresse: Prof. Harald Seewann, Resselgasse 26, A 8020 Graz